Coolrider sein heißt, auf dem Schulweg in Bus und Bahn nicht die Augen zu verschließen, wenn es zu Geschubse und Streitereien kommt.

Damit für alle, ob Erwachsene oder Schulkind, die Fahrt locker und entspannt ist.

 

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Grußwort Dr. Wolfgang Schäuble

Die Aktion „Coolrider“ bietet jungen Menschen eine gute Möglichkeit, ihre soziale Kompetenz auszubauen und zugleich einen Beitrag für mehr Sicherheit und Komfort im öffentlichen Nahverkehr zu leisten.

Die Idee dahinter ist, dass jugendliche Freiwillige, die im Konfliktmanagement geschult sind, in Bussen, Bahnen und anderen Verkehrsmitteln präsent sind. Sie sollen kritische Situationen frühzeitig erkennen und durch ihr mäßigendes Eingreifen eine etwaige Eskalation verhindern. Ebenso gehen sie gegen Pöbeleien, Sachbeschädigungen und Vandalismus in den Verkehrsmitteln vor. Die praktischen Erfolge zeigen, dass dieses Konzept aufgeht.

Die Bundespolizei beteiligt sich im Rahmen ihrer bahnpolizeilichen Aufgaben aktiv an dem Projekt. So unterstützt sie die Ausbildung der „Coolrider“ durch fachliche Beratung und Verhaltenstraining für Konfliktsituationen. In besonderer Weise haben sich hierbei Beamte der Bundespolizeiinspektion Nürnberg eingebracht, denen mein ausdrücklicher Dank gilt.

Als „Coolrider“ lernen die Schülerinnen und Schüler, Probleme gewaltfrei zu lösen und Verantwortung zu übernehmen. Ihr ehrenamtlicher Einsatz trägt dazu bei, dass sich in unserer Mitte keine „Wegschaumentalität“ breit macht. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für unser Gemeinwesen. Der Einsatz der „Coolrider“ verdient unsere Anerkennung und unseren Dank. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sich noch viele andere Jugendliche vom Vorbild der „Coolrider“ anstecken lassen und sich für unsere Gesellschaft einsetzen. Denn der freiheitliche Staat lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger.


Dr. Wolfgang Schäuble | MdB Bundesminister des Innern
(Februar 2008)

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